Stand: Juni 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der ImmoWox GmbH, Gießaufgasse 25/12, A-1050 Wien (nachfolgend „Anbieter"), und ihren Kunden über die unter hustlair.com angebotenen Leistungen. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.
Der Anbieter stellt dem Kunden die Einrichtung und Bereitstellung eines persönlichen, auf einem dedizierten virtuellen Server (VPS) betriebenen KI-Assistenten („HustlAIr") zur Verfügung. Der Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Paket (Starter, Advanced oder Power), das sich insbesondere durch die zur Verfügung stehenden Server-Ressourcen unterscheidet.
Eigene KI-Zugänge. Der Betrieb des Assistenten setzt voraus, dass der Kunde eigene Zugangsdaten zu einem KI-Dienst (z.B. OpenAI, OpenRouter, Anthropic) bereitstellt. Der Anbieter stellt keine KI-Modelle oder -Konten zur Verfügung. Etwaige Kosten dieser Drittanbieter trägt der Kunde selbst und unmittelbar gegenüber dem jeweiligen Anbieter.
Die Darstellung der Pakete auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Mit Abschluss des Bestellvorgangs über den Zahlungsdienstleister gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit Bestätigung der Bestellung bzw. Bereitstellung des Einrichtungs-Links durch den Anbieter zustande.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich als Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Die Leistung wird nach erfolgreicher Zahlung erbracht.
Die Einrichtung des Assistenten erfordert die aktive Mitwirkung des Kunden, insbesondere die Bereitstellung eines Telegram-Bot-Tokens, eines Hetzner-Cloud-Tokens sowie der eigenen KI-Zugangsdaten. Der Kunde ist für die Vertraulichkeit und Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Zugangsdaten und Inhalte selbst verantwortlich.
Verbrauchern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes steht grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht gemäß Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) zu.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts. Bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen bzw. die Lieferung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung begonnen hat, nachdem der Kunde (a) ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und (b) zur Kenntnis genommen hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert. Diese Zustimmung wird im Bestellvorgang gesondert eingeholt.
Keine Erstattung nach Beginn der Einrichtung. Als Beginn der Ausführung gilt der Start des Einrichtungs-Assistenten (Wizard) durch den Kunden. Ab diesem Zeitpunkt ist ein Widerruf ausgeschlossen und eine Erstattung der einmaligen Einrichtungsgebühr erfolgt nicht.
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten und Ausfälle bei eingebundenen Drittanbietern (insbesondere Hetzner, Telegram sowie die vom Kunden gewählten KI-Dienste) liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
Soweit gesetzlich vorgeschrieben, stellt der Anbieter Aktualisierungen bereit, die zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit der digitalen Leistung erforderlich sind. Umfang und Dauer richten sich nach den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
Der Anbieter haftet nicht für Inhalte, die der Kunde über den Assistenten erzeugt, verarbeitet oder veranlasst, sowie nicht für Ergebnisse der vom Kunden eingebundenen KI-Dienste.
Der Vertrag ist auf eine einmalige Leistung gerichtet: die Einrichtung des Assistenten. Es besteht keine Mindestlaufzeit und kein Abonnement; wiederkehrende Entgelte an den Anbieter fallen nicht an. Einer Kündigung gegenüber dem Anbieter bedarf es daher nicht.
Laufende Kosten. Kosten für den Server (Hetzner) und die vom Kunden gewählten KI-Dienste entstehen unmittelbar im Verhältnis zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Anbieter. Sie enden erst, wenn der Kunde den Server bzw. das jeweilige Konto dort beendet. Ein ausgeschalteter Server verursacht bei Hetzner weiterhin Kosten.
Beendigung durch den Kunden. Der Kunde kann den Betrieb jederzeit beenden — entweder über die dafür vorgesehene Funktion des Assistenten oder durch Löschung des Servers in seinem eigenen Hetzner-Konto. Mit der Löschung des Servers werden die dort gespeicherten Inhalte vernichtet.
Reichweite. Der Anbieter hat keinen eigenständigen Zugriff auf die Inhalte des VPS und schuldet dort keine Löschung; er stellt hierfür lediglich die genannte Funktion bereit. Nicht erfasst sind der Telegram-Bot des Kunden sowie dessen Konten bei Hetzner und beim gewählten KI-Anbieter: Diese bestehen im Verhältnis des Kunden zu den jeweiligen Anbietern fort und sind dort gesondert zu beenden. Beim Anbieter verbleiben lediglich Vertrags- und Rechnungsdaten im Rahmen gesetzlicher Aufbewahrungspflichten; Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.